Wie und warum das Qualitätskonzept bei AdWords funktioniert

Bei Google dreht sich alles um Qualität, die in diesem Zusammenhang auch als Relevanz bezeichnet wird. Die relevantesten Websites werden in der organischen Suche ganz vorne platziert, die relevantesten Anzeigen auf den Werbeplätzen ganz oben. Zumindest wird dies versucht. Warum?

Stellen wir uns zunächst eine andere Frage: Warum gehen wir auf Google? Zum einen mag uns die leichte Bedienung der Seite gefallen. Zum anderen erwarten wir hier aber auch passende Ergebnisse auf Ihre Suchanfrage. Würde uns eine andere Suchmaschine mehr überzeugen, so würden wir schon bald wechseln. Das Liefern von relevanten Suchergebnissen ist also im ureigensten Interesse von Google, um uns weiterhin auf den eigenen Seiten zu halten. Denn nur mit zahlreichen Nutzern können Werbeflächen verkauft und Werbegelder eingenommen werden.

Warum funktioniert die Relevanz?

Damit der Ansatz der Relevanz (oder das so genannte »Qualitätskonzept«) überhaupt funktioniert, muss die Verwendung von AdWords für alle Beteiligten von Vorteil sein – für User, Publisher und Advertiser.

Qualitätskonzept AdWords

  • Der User, der auf Google nach einem Produkt, einer Dienstleistung oder einer Information sucht, verspricht sich einen Nutzen oder die Lösung seines Problems. Je relevanter die Ergebnisse, desto zufriedener ist er mit dem Service von Google.
  • Google als Publisher möchte seine Einnahmen maximieren. Dies wird erreicht durch hohe Nutzerzahlen, die für Werbekunden interessant sind. Hohe Nutzerzahlen erreicht Google genau dann, wenn die User mit dem Service, sprich den Ergebnissen, zufrieden sind. Das sind sie, wenn sie relevante Ergebnisse geliefert bekommen.
  • Der Advertiser hat Interesse an möglichst relevanten Anzeigen, da er darüber die für ihn qualitativ hochwertigsten Besucher gewinnt. Je genauer er auf die Suchanfragen der User reagieren kann, desto mehr relevanten Traffic erlangt er, desto höher fallen seine Conversions aus, desto höher ist sein Return on Investment (ROI).

Dieses Gleichgewicht funktioniert so lange, wie alle Parteien ihre Aufgaben erfüllen. Während es Inserenten und Usern allerdings grundsätzlich egal ist, über welche Suchmaschine sie zusammengeführt werden, so liegt Google selbstverständlich viel daran, dass dies auf den eigenen Seiten geschieht. Google wird also auch weiterhin die treibende Kraft bleiben, um die Qualität und damit Vorteile und Nutzen für Advertiser und User voranzutreiben. So sind beispielsweise auch die ganzen Services und Tools, die Google kostenlos zur Verfügung stellt, zu erklären.

Die »Messung« der Relevanz

Zur Bestimmung der Relevanz setzt Google an zwei Punkten an:

  • Zum einen trackt Google die Leistung der Werbeaktivitäten. Dabei werden Daten für die Anzeigen, für die Keywords sowie für das gesamte Konto erhoben.
  • Zum anderen versucht Google, die Zufriedenheit des Users nach dem Klick abzubilden. Dazu zählen sowohl die Ladezeit der Zielseite als auch das Angebot, das dem User dort unterbreitet wird. Für die Beurteilung setzt Google einen Spider namens »AdsBot« ein, der die Landingpage auf ihre Qualität prüft.

Die so ermittelte Relevanz findet ihren Ausdruck im »Qualitätsfaktor«. Wie dieser ermittelt wird, welchen Einfluss er nimmt und wie man ihn verbessern kann - darum geht es auf den folgenden Seiten.

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