Google Analytics Audit & Tracking Check

Ihr Tracking liefert Daten, aber sind es die richtigen? Wir prüfen GA4-Setups systematisch auf Korrektheit, Rechtskonformität und Vollständigkeit: was korrekt erfasst wird, was fehlt, welche Potenziale ungenutzt bleiben.

Google Analytics erfasst Daten. Aber ob diese Daten korrekt, vollständig und rechtskonform sind, und ob sie das messen, was für Ihr Geschäft tatsächlich relevant ist: das ist eine andere Frage, die sich die wenigsten Setups systematisch stellen lassen.

Ein GA4-Audit ist zweierlei: Qualitätssicherung und Potenzialanalyse. Wir prüfen, ob Ihr Tracking korrekt, vollständig und rechtskonform ist, und ob Sie alle sinnvollen Möglichkeiten nutzen, die GA4 bietet: die richtigen KPIs im Blick, die relevanten Datenquellen verknüpft, die Erkenntnisse, die Entscheidungen verbessern. Das Ergebnis ist keine Liste mit Vermutungen, sondern ein konkreter Befundbericht mit priorisierten Handlungsempfehlungen.

Was wir beim GA4-Audit prüfen

Ein GA4-Audit deckt alle Ebenen ab: von der technischen Implementierung über Datenschutz und Kanalzuordnung bis zu Datenqualität und Systemverknüpfungen. Hier ein Überblick, was wir prüfen:

Tag-Integration und Implementierung

Ist der GA4-Tag auf allen Seiten vorhanden und korrekt platziert? Feuert er ohne Duplikate? Ist Cross-Domain-Tracking eingerichtet? Funktioniert der Google Tag Manager korrekt? Wir prüfen die Implementierung über Browser-Tools, Tag Assistant und DebugView, nicht nur auf der Startseite, sondern auf Subdomains, Landingpages und Checkout-Seiten.

Consent und Rechtskonformität

Lädt GA4 tatsächlich erst nach erteilter Einwilligung? Feuern alle Tags im Google Tag Manager consent-gesteuert? Ist Consent Mode v2 korrekt implementiert? Werden serverseitige Datenflüsse ebenfalls durch Consent-Signale gesteuert? Wir prüfen das Consent-Setup technisch, nicht ob ein Banner sichtbar ist, sondern ob er rechtlich wirksam greift.

Events und KPIs

Sind alle geschäftsrelevanten Conversions erfasst und korrekt markiert? Werden Event-Parameter vollständig übergeben? Stimmt die Zählmethode mit dem Geschäftszweck überein? Gibt es fehlende Conversion-Events oder solche ohne Wert? Wir prüfen Vollständigkeit und Business-Relevanz, nicht nur ob Events feuern, sondern ob sie das Richtige messen.

Quellenerkennung

Werden alle Kampagnen korrekt mit UTM-Parametern versehen? Wie hoch ist der Anteil von (not set) bei Quellen und Medien? Wie groß ist der Unassigned-Traffic-Anteil in den Kanalgruppen? Gibt es Self-Referrals oder unerwartete Referrer-Domains? Falsch oder gar nicht klassifizierter Traffic führt zu systematisch falschen Kanal-Auswertungen, und damit zu falschen Budgetentscheidungen.

Datenqualität/QS und Abweichungen

Wie groß sind die Abweichungen zwischen GA4 und anderen Datenquellen, und was erklärt sie? Welcher Anteil ist durch Consent-Ablehnung erklärbar, welcher ist ein echter Tracking-Fehler? Gibt es Tage ohne Daten oder auffällige Einbrüche? Ist interner Traffic gefiltert? Wir prüfen alle Qualitätskennzahlen gegen praxiserprobte Richtwerte und erklären Abweichungen zwischen GA4, Google Ads, Shop-Backend und anderen Quellen.

Wesentliche Einstellungen

Zeitzone, Währung, Datenaufbewahrung, Enhanced Measurement, Google Signals, Session-Timeout, Attributionsmodell, Nutzerberechtigungen: Fehler in der Grundkonfiguration wirken sich auf alle nachfolgenden Analysen aus und werden selten bemerkt, weil Daten trotzdem ankommen, nur nicht richtig.

Verknüpfungen zwischen Datenquellen

Sind Google Ads und Search Console verknüpft? Ist BigQuery-Export eingerichtet? Werden Offline-Conversions oder Kostendaten importiert? Wir prüfen, ob alle relevanten Datenquellen verbunden sind, und vergleichen GA4-Daten mit Backend-Quellen für eine erklärte Einschätzung der Differenzen.

Wo steht Ihr Setup?

Wir prüfen Ihr GA4-Setup und liefern eine klare Einschätzung: was korrekt erfasst wird, was fehlt und was zu tun ist.

Audit anfragen

Halte ich alle Rechtsvorschriften ein?

Ein vorhandener Consent-Banner garantiert keine DSGVO-Konformität. Tags können trotzdem feuern, weil die GTM-Konfiguration es zulässt, weil ein serverseitiger Container Consent-Signale nicht weiterreicht, oder weil die Signalübertragung fehlerhaft ist. Das ist schwer zu erkennen: Daten kommen weiterhin an, Berichte sehen normal aus, die Fehlerquelle ist im Netzwerk-Tab versteckt.

Tracking nur mit aktiver Einwilligung

Lädt der GA4-Tag erst, nachdem der Nutzer Analyse-Cookies akzeptiert hat? Oder feuert er beim Seitenaufruf, noch bevor der Consent-Dialog erschienen ist? Wir prüfen das Ladeverhalten technisch, getrennt für GA4, GTM und alle weiteren Tags im Container.

Consent Mode v2

Seit März 2024 Pflicht für alle, die Google-Werbe-Features im EWR nutzen. Consent Mode v2 überträgt die Einwilligungssignale (analytics_storage, ad_storage) korrekt an Google, und ermöglicht modellierte Datenlücken statt vollständigem Datenverlust bei Ablehnung. In der Praxis ist Consent Mode v2 oft gar nicht implementiert oder sendet falsche Signale.

Granulare Consent-Steuerung

Reagiert das Tracking korrekt auf individuelle Einwilligungsentscheidungen, also wenn ein Nutzer Analytics akzeptiert, aber Werbecookies ablehnt? Oder greift die Consent-Steuerung nur bei globalem Ablehnen aller Kategorien? Wir prüfen, ob die Tag-Konfiguration granulare Consent-Entscheidungen korrekt umsetzt, und ob serverseitige Container diese Signale übernehmen oder ignorieren.

Abbildung in Consent-Banner und Datenschutzerklärung

Sind alle eingesetzten Tracking-Tools im Consent-Banner und in der Datenschutzerklärung korrekt aufgeführt? Werden Zweck, Anbieter und Datenweitergabe transparent beschrieben? Ein technisch korrektes Consent-Setup nützt wenig, wenn die rechtliche Grundlage, Einwilligungstext, Zweckbeschreibung, Opt-out-Möglichkeit, unvollständig oder veraltet ist.

Datenspeicherung und PII

Ist die Datenaufbewahrung in GA4 korrekt konfiguriert und dokumentiert? Werden versehentlich personenbezogene Daten, E-Mail-Adressen, Namen, Telefonnummern, in Event-Parametern oder URL-Strings übertragen? In GA4 ist IP-Anonymisierung standardmäßig aktiv, aber PII in Event-Daten ist ein eigenständiges Compliance-Risiko.

Messe ich alle business-relevanten KPIs?

Technisch korrektes Tracking ist kein vollständiges Tracking. Sie messen Bestellungen, aber nicht, in welchem Checkout-Schritt Sie Nutzer verlieren. Sie messen, wie viele Produkte angesehen werden, aber nicht welche. Sie messen Seitenaufrufe, aber weisen Fehlerseiten nicht gesondert aus. GA4 könnte das alles abbilden. Die Frage ist, ob es konfiguriert ist.

Macro-Conversions: vollständig und bewertet?

Welche Aktionen auf Ihrer Website sind direkt geschäftswirksam, Käufe, Anfragen, Anrufe, Downloads, Anmeldungen? Sind all diese Events in GA4 als Conversion markiert? Haben sie einen Wert? Ohne Conversion-Wert kann GA4 kein ROAS berechnen und Google Ads nicht sinnvoll auf Smart-Bidding optimieren.

Zu viele Micro-Conversions als Conversion-Ziele

Scroll-Tiefe, Video-Start, Klick auf Telefonnummer: Micro-Conversions sind nützlich für Qualitätseinschätzungen, sollten aber nicht als Conversion-Ziele in Google Ads landen. Ein häufiger Befund: Dutzende automatisch markierte Micro-Conversions, die das Berichts-Bild verzerren und Smart-Bidding auf die falsche Zielgröße optimieren lassen.

E-Commerce-Funnel: alle Stufen vorhanden?

view_item, add_to_cart, begin_checkout, purchase: fehlen Zwischenstufen, ist der Funnel in GA4 blind. Ohne add_to_cart kein Warenkorb-Abbruchbericht. Ohne begin_checkout kein Checkout-Conversion-Pfad. Wir prüfen, welche Stufen implementiert sind und welche für Ihre Analyse notwendig wären.

Offline-Conversions und Lead-Qualität

Wer Leads generiert, deren Qualität sich erst später zeigt, im CRM, im Vertrieb, im tatsächlichen Abschluss, misst mit GA4 allein nur den oberen Teil des Funnels. Wir prüfen, ob Möglichkeiten für Offline-Conversion-Import oder CRM-Integration bestehen, und ob sie sinnvoll wären.

Abweichungen zwischen den Systemen: Fehler oder unvermeidbar?

GA4 zeigt 120 Transaktionen. Der Shop zählt 148. Google Ads meldet 95 Conversions. Drei Zahlen für denselben Zeitraum, und alle drei können gleichzeitig korrekt sein. Oder eine davon ist falsch. Der Unterschied liegt im Warum.

Abweichungen zwischen Tracking-Systemen sind bis zu einem gewissen Grad normal. Die entscheidende Frage ist: Welcher Anteil der Differenz ist strukturell unvermeidbar, und wo steckt ein echter Fehler?

Consent-bedingte Datenlücken

Wer Analytics ablehnt, wird in GA4 nicht erfasst. Das ist korrekt so. Je nach Consent-Ablehnungsrate (typisch 30–50%) fehlen entsprechend viele Transaktionen in GA4 gegenüber dem Shop-Backend. Das ist kein Tracking-Fehler, sondern DSGVO-Realität. Wir setzen die Consent-Rate mit der GA4-Datenlücke in Relation und zeigen, wie viel Differenz durch Consent erklärbar ist.

Attributionsunterschiede zwischen GA4 und Google Ads

GA4 und Google Ads nutzen unterschiedliche Attributionsmodelle, Session-Definitionen und Conversion-Fenster. Google Ads zählt View-Through-Conversions, GA4 nicht. Eine Abweichung von 10–25% zwischen beiden Systemen ist typisch und kein Fehler. Mehr als 40% ist ein Signal für ein Konfigurationsproblem, zum Beispiel fehlende Conversion-Tag-Verknüpfung oder doppeltes Zählen.

Echter Tracking-Fehler

Wenn GA4 deutlich weniger Transaktionen zählt als der Shop (auch nach Bereinigung um Consent-Effekte), liegt meist ein technisches Problem vor: der Purchase-Tag feuert nicht auf allen Geräten, die Cross-Domain-Konfiguration unterbricht den Session-Kontext vor dem Checkout, oder ein Relaunch hat den Tracking-Code auf der Danke-Seite entfernt.

Harmonisierung über Tag Management

Wenn mehrere Tracking-Systeme (GA4, Google Ads, Meta, CRM) auf dieselben Conversion-Events zugreifen, kann ein zentrales Tag-Management-Setup Konsistenz sicherstellen: ein einziger Data Layer liefert allen Systemen dieselben Parameter. Das reduziert Implementierungsaufwand und verhindert Abweichungen durch voneinander abweichende Tag-Implementierungen. Wir prüfen, ob das in Ihrem Setup sinnvoll und umsetzbar ist.

Abweichungen in Ihren Daten?

Wir klären, was erklärbar ist und wo ein echter Fehler steckt.

Abweichungen analysieren lassen

Vorgehensweise

Ein GA4-Audit ist kein standardisierter Fragebogen, sondern eine technische Prüfung. Wir beginnen dort, wo Datenfragen konkret sind, und gehen systematisch durch alle Ebenen.

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Kurzgespräch und Prüfumfang

Was ist der Anlass? Gibt es konkrete Auffälligkeiten, oder soll das gesamte Setup geprüft werden? Was sind die wichtigsten Conversions? Welche Systeme sind im Einsatz (GTM, Server-Side, Consent Management Platform)? Auf Basis dieser Informationen definieren wir den Prüfumfang.

2
Technische Prüfung

Strukturiert in sieben Blöcken: Tag-Integration: Tag auf allen Seiten vorhanden, kein doppeltes Tracking, Cross-Domain konfiguriert, GTM korrekt eingebunden. Consent und Rechtskonformität: Tracking-Verhalten bei Ablehnung, Consent Mode v2 Signale, serverseitige Consent-Weitergabe. Events und KPIs: Vollständigkeit der Conversion-Events, Event-Parameter, Zählmethoden, Business-Relevanz. Quellenerkennung: UTM-Abdeckung, (not set)-Anteil, Unassigned-Traffic, Self-Referrals, Kanalzuordnung. Datenqualität/QS und Abweichungen: Qualitätskennzahlen gegen Richtwerte, Erklärung von Differenzen zwischen GA4 und anderen Datenquellen. Wesentliche Einstellungen: Property-Konfiguration, Attributionsmodell, Datenaufbewahrung, Nutzerberechtigungen. Verknüpfungen zwischen Datenquellen: Google Ads, Search Console, BigQuery und Backend-Abgleich.

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Befundliste und Priorisierung

Alle identifizierten Probleme werden dokumentiert: was das Problem ist, welche Daten es verfälscht, welche Auswirkung es hat, und wie es zu beheben ist. Priorisiert nach Schwere und Aufwand, nicht alle Probleme sind gleich dringend.

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Besprechung der Ergebnisse

Wir gehen die Befunde gemeinsam durch, beantworten Fragen und klären, welche Korrekturen Sie selbst umsetzen können und wo technische Unterstützung sinnvoll ist. Auf Wunsch übernehmen wir die Umsetzung.

Was der Audit liefert

Das Ergebnis eines GA4-Audits ist kein Foliensatz mit allgemeinen Empfehlungen. Es ist ein konkreter Befundbericht für Ihr spezifisches Setup:

Befundliste mit Schweregrad

Jedes identifizierte Problem mit Beschreibung, Auswirkung auf Ihre Daten und Korrekturschritt. Priorisiert nach Dringlichkeit: kritische Fehler (DSGVO-relevant, stark verfälschende Wirkung), mittlere Probleme (Datenverlust, fehlende Konfiguration) und Optimierungspotenziale.

Einschätzung der Datenqualität

Wie verlässlich sind Ihre GA4-Daten aktuell? Welche Berichte sind zuverlässig, welche sind mit Vorsicht zu interpretieren? Was erklärt die Abweichung zwischen GA4 und anderen Datenquellen?

Priorisierte Handlungsempfehlungen

Was ist sofort zu tun, was kann warten, was ist nice-to-have? Einschätzung des Korrekturaufwands. Keine Liste mit 80 Punkten, die niemand abarbeitet, sondern ein klarer nächster Schritt.

Häufig gefundene Fehler, die ein Audit aufdecken würde

In fast jedem Setup, das wir prüfen, finden wir Probleme. Das sind keine Ausnahmen, sondern typische Befunde aus Setups, die nie systematisch geprüft wurden:

Tag-Integration

Doppeltes Tracking

gtag.js und GTM laufen parallel und feuern GA4-Events doppelt. Das Ergebnis: aufgeblähte Nutzerzahlen, künstlich niedrige Bounce-Rate und Conversion-Zahlen, die doppelt so hoch wirken wie die Realität. In Google Ads sieht das nach Erfolg aus.

Fehlende Cross-Domain-Konfiguration

Nutzer, die zwischen Haupt-Domain, Subdomain und Payment-Seite wechseln, starten bei jedem Wechsel eine neue Session. Der Payment-Provider erscheint als Top-Verweisquelle. Conversion-Pfade werden falsch zugeordnet.

Kein interner Traffic-Filter

Eigene Mitarbeiter, Agenturen und Entwickler werden als echte Nutzer gezählt. Bei Websites mit niedrigem Traffic verfälscht das die Daten um 20–30%. Besonders kritisch: Entwickler-Traffic auf Staging-Seiten über denselben Datenstream.

Consent und Rechtskonformität

Tags ohne Consent-Freigabe

Der Consent-Banner ist vorhanden, aber die Tags feuern trotzdem, weil die Consent-Logik im GTM nicht korrekt implementiert ist oder weil ein serverseitiger Container die Consent-Signale ignoriert. Ein häufiger und schwerwiegender DSGVO-Befund.

Consent Mode v2 fehlt oder ist falsch konfiguriert

Seit März 2024 Pflicht für Google-Werbe-Features im EWR. Nicht jedes Setup hat Consent Mode v2 vollständig implementiert, fehlende oder falsch gesetzte Signale sind ein häufiger Befund, der zu Datenlücken und Compliance-Risiken führen kann.

Events und KPIs

Inkonsistente Namensgebung

utm_source=fb, utm_source=facebook, utm_source=facebook.com: GA4 behandelt alle drei als unterschiedliche Quellen. Dasselbe gilt für Event-Namen: add_to_cart, addToCart und Add_To_Cart laufen als drei separate Events. Drei Monate Daten, aufgeteilt auf Einträge, die alle dieselbe Aktion beschreiben. Auswertungen werden damit wertlos.

Conversions ohne Wert

Conversion-Events sind konfiguriert, aber ohne Wert. ROI-Berechnungen und Smart-Bidding-Strategien sind damit nicht möglich. Google Ads optimiert auf etwas, das keinen Wert hat.

Fehlende oder falsche E-Commerce-Events

Der currency-Parameter fehlt bei Purchase-Events, GA4 zeigt dann keine Umsatzzahlen an. Oder view_item_list und select_item werden nicht erfasst, wodurch der obere Funnel komplett blind ist.

Benutzerdefinierte Dimensionen zu spät registriert

Event-Parameter werden gesendet, aber nicht als Dimension registriert. Drei Monate Daten sind damit in GA4-Berichten verloren, nur im BigQuery-Rohdatenexport noch vorhanden. Dimensionen erfassen nie rückwirkend.

Quellenerkennung

Fehlende UTM-Parameter auf Kampagnen-Links

E-Mail-Newsletter, Social-Ads oder Affiliate-Links ohne UTM-Parameter landen in GA4 als Direct oder Unassigned. Das verfälscht die Kanalzuordnung systematisch, und führt dazu, dass funktionierende Kanäle in Berichten unsichtbar bleiben.

Hoher (not set)- oder Unassigned-Anteil

Mehr als 5–10% (not set) bei Quellen und Medien zeigt, dass ein erheblicher Teil des Traffics nicht klassifiziert wird. Typische Ursachen: fehlende UTM-Parameter, falsche Referrer-Ausschlüsse oder ein unvollständig konfiguriertes Kanalgruppen-Setup.

Self-Referrals durch Payment-Provider

Nach einem Zahlungsvorgang über einen externen Payment-Provider erscheint dieser als Verweisquelle, der eigentliche Akquisitionskanal geht verloren. Jeder Self-Referral in den Daten ist ein Konfigurationsfehler, der Conversion-Attribution kaputt macht.

Wann ein GA4-Audit sinnvoll ist

Tracking-Setups entwickeln sich mit der Website. Was beim Launch funktioniert hat, kann nach einem Redesign, einem CMS-Wechsel oder dem Hinzukommen neuer Kanäle fehlerhaft oder lückenhaft sein. Tracking-Fehler fallen selten sofort auf. Erst wer gezielt sucht, findet sie.

Ein Audit empfiehlt sich besonders …

  • nach einem Website-Relaunch oder CMS-Wechsel
  • bei unerklärlichen Abweichungen zwischen GA4 und Google Ads, Meta oder dem Shop-Backend
  • wenn Conversion-Zahlen plötzlich schwanken oder einbrechen
  • vor dem Start größerer Kampagnen oder saisonaler Spitzen
  • wenn Unsicherheit über die DSGVO-Konformität des Trackings besteht
  • wenn niemand mehr weiß, welche Tags im Container aktiv sind und warum
  • wenn ein neuer GA4-Kanal (z.B. Server-Side Tracking, BigQuery-Export) eingerichtet werden soll

GA4-Audit anfragen

Wir prüfen Ihr Google Analytics 4 Setup und Ihr Webtracking und liefern eine klare Einschätzung: was korrekt erfasst wird, was fehlt und was zu tun ist. Kein Standardbericht, sondern eine technische Prüfung Ihres konkreten Setups.

  • GA4-Audit: vollständige Prüfung aller Konfigurationsebenen
  • Tracking Check: gezielte Prüfung einzelner Events, Conversions oder Datenquellen
  • Consent-Check: technische Prüfung des Consent-Setups auf DSGVO-Konformität
  • Datenqualitätsanalyse: Einschätzung der Datenqualität und Erklärung von Abweichungen
Erstgespräch vereinbaren

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem GA4-Audit und einem Tracking Check?
Ein GA4-Audit ist eine vollständige Prüfung der Property-Konfiguration, Tag-Implementierung, Events, Consent und Datenqualität. Ein Tracking Check ist eine gezieltere Prüfung, zum Beispiel ob ein bestimmtes Conversion-Event korrekt feuert, oder ob der Consent-Flow technisch korrekt implementiert ist. Wir klären im Erstgespräch, was sinnvoll ist.
Wie lange dauert ein GA4-Audit?
Ein vollständiger GA4-Audit dauert typischerweise 1–2 Tage, je nach Umfang des Setups, Anzahl der Datenstreams und Komplexität des Tracking-Setups (GTM, Server-Side, E-Commerce etc.). Ein gezielter Tracking Check kann in wenigen Stunden abgeschlossen sein. Den Aufwand klären wir nach einer kurzen Bestandsaufnahme.
Muss ich Zugang zu meinem GA4-Account geben?
Ja. Wir benötigen Lesezugriff auf Ihre GA4-Property und idealerweise temporären Zugriff auf den Google Tag Manager. Für die technische Prüfung besuchen wir Ihre Website mit Browser-Tools, dafür brauchen wir keinen Systemzugang. Alle Zugänge werden nach Abschluss des Audits wieder entfernt.
Warum weichen GA4 und Google Ads so stark voneinander ab?
Das ist in den meisten Fällen normal, und hat mehrere Ursachen: unterschiedliche Attributionsmodelle, Consent-bedingte Datenlücken, View-Through-Conversions in Google Ads, verschiedene Session-Definitionen und Zeitzonensettings. Eine Abweichung von 10–25% zwischen GA4 und Google Ads ist typisch. Mehr als 40% deutet auf ein Konfigurationsproblem hin. Wir analysieren Ihre spezifische Situation und liefern eine begründete Erklärung.
Führt ihr auch die Korrekturen durch?
Ja. Wir bieten beides: Audit mit Befundbericht, den Sie selbst oder mit Ihrem Entwicklerteam umsetzen, oder Audit plus Umsetzung aus einer Hand. Was sinnvoller ist, hängt von den identifizierten Problemen und Ihren internen Ressourcen ab. Das klären wir nach dem Audit.
Für welche Unternehmen ist ein GA4-Audit sinnvoll?
Für alle, die Marketingentscheidungen auf Basis von GA4-Daten treffen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Besonders relevant für E-Commerce-Shops, Lead-Gen-Websites mit Kampagnenbudget und Unternehmen, die nach einem Relaunch unsicher sind, ob das Tracking noch stimmt. Wir betreuen Kunden in Wien und ganz Österreich, auch remote.
Wie oft sollte ein GA4-Audit gemacht werden?
Nach jedem Website-Relaunch, CMS-Wechsel oder größeren Tracking-Änderungen ist ein Audit sinnvoll, weil sich Implementierungsfehler dabei leicht einschleichen. Ohne konkreten Anlass empfehlen wir eine Überprüfung einmal jährlich, da sich GA4 selbst regelmäßig ändert und sich Tracking-Konfigurationen im laufenden Betrieb unbemerkt verschieben können.
Wir haben keinen Google Tag Manager — ist ein Audit trotzdem möglich?
Ja. Viele Setups arbeiten mit direkt eingebundenem gtag.js oder plattformspezifischen Integrationen (Shopify, WordPress-Plugins etc.). Der Audit ist unabhängig vom Implementierungsweg möglich: wir prüfen das Tracking-Verhalten über Browser-Tools, Tag Assistant und DebugView, nicht über den GTM-Container. Ohne GTM fallen bestimmte Optimierungsmöglichkeiten weg, das ist aber Teil des Befundberichts.
Prüft ihr auch serverseitiges Tracking (Server-Side GTM)?
Ja. Server-Side Tracking bringt eigene Fehlerquellen mit: Consent-Signale, die der Server-Container ignoriert, fehlende Parameter in transformierten Events, oder inkonsistente Daten zwischen client- und serverseitigem Container. Wir prüfen serverseitige Setups getrennt und im Zusammenspiel mit dem clientseitigen Container.

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