Kosten im Überblick

Die Kosten für Serverside Tracking Systeme hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, die wir weiter unten näher aufschlüsseln. Zur groben Orientierung bieten wir folgenden Überblick:

Website-Traffic Einfache Standard-Lösungen Fortgeschrittene Anforderungen
Kleine Websites EUR 20 - 200 monatlich EUR 200 - 400 monatlich
Mittlere Websites EUR 100 - 300 monatlich EUR 300 - 600 monatlich
Große Websites EUR 200 - 600 monatlich EUR 600 - vierstellig monatlich

Alle genannten Kosten gehen von der Annahme aus, dass ein Serverside Tracking System (Serverside Tag Manager) als Service eingekauft wird. Denkbar sind auch Eigenentwicklungen bzw. der Betrieb auf eigenen Servern. Für sehr große Websites kann sich dieser Ansatz rentieren. Diese Varianten sind mit signifikant geringeren externen Kosten verbunden, benötigen allerdings spezielles Know-how, sowohl zum technischen Betrieb als auch im Bereich des Website-Trackings.

Kostenfaktoren

Die Gesamtkosten werden von folgenden Faktoren bestimmt:

Toolanbieter : Die günstigste Lösung ist in den meisten Fällen der Serverside Google Tag Manager. Die Software an sich ist kostenlos, aber (im Gegensatz zum Clientside Google Tag Manager) fallen Kosten für den Betrieb/Server an. Zudem muss jemand die Installation und das Management übernehmen. Zugleich gibt es eine Vielzahl an Anbietern, die erweiterte Funktionen bieten und das System als "Full-Service" bereitstellen. Premium-Lösungen wie JENTIS kosten dabei mitunter auch jenseits von EUR 1000 monatlich.

Website-Traffic : Die Kosten für Serverside Tracking hängen stark vom Website-Traffic ab. Je mehr Nutzer auf der Website unterwegs sind, desto mehr Serverkapazitäten werden benötigt.

Detailgrad des Trackings : Je detaillierter das Tracking, desto höher die Kosten. So benötigt ein reines Pageview-Tracking weniger Serverkapazitäten als ein Tracking, das zusätzlich auch Klicks, Scrolltiefen, Zeit auf der Seite und andere Interaktionen erfasst.

Anzahl der Datenempfänger : Je mehr Datenempfänger (z.B. Google Analytics, Meta CAPI (vormals Facebook Conversion API), BigQuery, etc.) eingebunden werden, desto mehr Serverkapazitäten werden benötigt.

Domainanzahl : Je nach Anbieter können die Kosten auch von der Anzahl der Domains abhängen (andere Anbieter berechnen nur das Traffic-Volumen). Jedenfalls steigt der Setup-Aufwand mit der Anzahl der Domains.

Ausfallsicherheit : Die Kosten steigen, wenn eine hohe Ausfallsicherheit gewünscht wird - z.B. durch redundante Server, Lastverteilung, etc.

Internationale Websites : Die Kosten steigen, wenn die Website viele internationale Nutzer hat, weil dann die Server in mehreren Regionen betrieben werden sollten, um Ladezeiten gering zu halten.

Erweiterte Funktionen : Serverside Tracking kann u.a. für externe Datenanreicherung oder das Logging von Rohdaten genutzt werden. Diese Funktionen erhöhen die Kosten.

Support : Kostengünstige Lösungen wie der Serverside Google Tag Manager bieten keinen Support. Andere Anbieter bieten Support in unterschiedlichem Umfang an, der sich in den Kosten niederschlägt.

Implementierungskosten

Anbieter von Serverside Tracking Systemen bieten typischerweise nur die Software an. Die Implementierung erfolgt durch einen externen Dienstleister.

Die Implementierungskosten hängen von der Komplexität der Website und der Anzahl der Datenempfänger (Google Analytics, Google Ads, Meta Pixel, etc.) ab. Für einfache bis mittlere Websites sind Implementierungskosten von EUR 500 bis EUR 1000 je Datenempfänger realistisch. Für Websites mit komplexen Tracking-Setups können die Kosten deutlich höher sein.

Die Migration von Google Analytics auf den Serverside Tracking ist einfach, wenn die Website bereits den Clientside Google Tag Manager nutzt und zukünftig der Serverside Google Tag Manager verwendet werden soll. In diesem Fall liegen die Kosten selbst bei komplexen Websites meist nicht über EUR 1000.

Für wen lohnt sich Serverside Tracking?

Serverside Tracking steigert die Datenqualität , was in weiterer Folge zu einer Verbesserung der Marketing-Performance führen sollte. Unter rein finanziellen Gesichtspunkten empfehlen wir Serverside Tracking in der Regel, solange die monatlichen Kosten nicht mehr als 3% des Online-Marketing-Budgets ausmachen. Unter Umständen sind Kosten von bis zu 5% vertretbar, darüber sind die Kosten eher nicht mehr gerechtfertigt.

Darüber hinaus hat Serverside Tracking auch Vorteile im Bereich Datenschutz und Datensicherheit . Wenn diese Aspekte für Sie besonders wichtig sind, kann sich Serverside Tracking auch jenseits der oben genannten Schwelle lohnen.

Serverside Tracking Setup planen

Von der Tool-Auswahl über das Hosting bis zur Implementierung: Wir helfen Ihnen, die passende Lösung für Ihr Budget und Ihre Anforderungen zu finden.

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